Jägermeister fördert mit SAVE THE NIGHT Fund 156.000 Euro für Innovationen im Nachtleben

Jägermeister startet die fünfte Ausgabe des SAVE THE NIGHT Fund und stellt 156.000 Euro für innovative Projekte in der internationalen Nachtkultur bereit. Gesucht werden Ideen für mehr Vielfalt, Barrierefreiheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Bewerbungen sind weltweit vom 21. Oktober bis zum 1. Dezember 2026 möglich.

SAVE THE NIGHT Fund geht in die fünfte Runde

Jägermeister setzt sein Engagement für die internationale Nachtkultur fort und startet die Bewerbungsphase für den SAVE THE NIGHT Fund 2026. Insgesamt stehen 156.000 Euro zur Förderung von Projekten bereit, die das Nachtleben positiv verändern und neue Impulse für Clubs, Veranstaltungsorte und Communities schaffen sollen.

Bewerbungen von volljährigen Einzelpersonen, Kollektiven und Organisationen aus aller Welt sind vom 21. Oktober bis zum 1. Dezember 2026 um 23:59 Uhr MEZ möglich. Die Einreichung erfolgt über die offizielle SAVE THE NIGHT Website.

Bewerbungen und Fördervolumen deutlich gestiegen

Seit dem Start im Jahr 2022 hat sich die Nachfrage nach dem Förderprogramm deutlich erhöht. Während im ersten Jahr 219 Bewerbungen eingingen, waren es 2025 nach Angaben von Jägermeister fast 1.000 Einreichungen aus 62 Ländern.

Parallel dazu stieg das Fördervolumen von ursprünglich 50.000 Euro auf inzwischen 156.000 Euro. Die Entwicklung verdeutlicht die internationale Reichweite des Programms und den Bedarf an Unterstützung für neue Konzepte im Nachtleben.

„Das Nachtleben lebt von den Menschen, die es mit neuen Ideen weiterentwickeln“, sagt Kea Kleihauer, Senior Global Culture & Experiential Marketing Manager bei Mast-Jägermeister SE. Der Fund solle kreative Ansätze unterstützen und dazu beitragen, positive Veränderungen anzustoßen.

Sechs Schwerpunkte für die Nachtkultur der Zukunft

Die Förderschwerpunkte wurden gemeinsam mit dem SAVE THE NIGHT Advisory Board festgelegt. Im Mittelpunkt stehen sechs Themen, die für die Weiterentwicklung des Nachtlebens besonders relevant sind:

  • Vielfalt: Unterschiedliche Menschen und Perspektiven sollen stärker berücksichtigt werden.
  • Barrierefreiheit: Veranstaltungsorte und Angebote sollen für mehr Menschen zugänglich werden.
  • Community: Projekte sollen Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern.
  • Sicherheit: Das Nachtleben soll sichere Rahmenbedingungen bieten.
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Umweltbewusste Konzepte sollen gestärkt werden.
  • Verantwortungsvoller Konsum: Ideen für einen bewussten Umgang mit Konsum sollen unterstützt werden.

Neben finanzieller Förderung erhalten ausgewählte Projekte ein individuell zugeschnittenes Mentoring-Programm. Fachleute aus Nachtleben, Kreativwirtschaft und Nachhaltigkeit unterstützen die Gewinner bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen. Hinzu kommen strategische Beratung, fachliche Expertise und zusätzliche Sichtbarkeit.

Frühere Förderprojekte zeigen langfristige Wirkung

Wie sich die Unterstützung entwickeln kann, zeigen Beispiele aus den vergangenen Förderperioden. Das Projekt Wings 4 Wheels aus Bogotá in Kolumbien wurde 2024 ausgezeichnet und veröffentlichte 2026 ein kostenloses Accessibility Toolkit. Der Leitfaden soll Veranstaltungsorte dabei unterstützen, ihre Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern.

Gründer Juan Pablo Roa berichtet, dass ihn persönliche Erfahrungen mit den Barrieren seines im Rollstuhl sitzenden Vaters zu dem Projekt motiviert hätten. Die Förderung habe nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch Mentoring und strategische Begleitung ermöglicht. Barrierefreiheit sei ein Recht und keine Gefälligkeit, betont Roa.

Ein weiteres Beispiel ist Studio Can-V aus Nairobi in Kenia. Das 2023 ausgezeichnete Projekt hat sein nachhaltiges mobiles Tonstudio weiterentwickelt und nach Unternehmensangaben bislang mehr als 500 aufstrebende und lokale Künstlerinnen und Künstler unterstützt.

Die Gründer Juan Pablo Roa von Wings 4 Wheels und Jesse Mwenda von Studio Can-V setzen ihre Zusammenarbeit mit Jägermeister inzwischen auch als Markenbotschafter fort.

International besetztes Advisory Board prüft Bewerbungen

Über die eingereichten Projekte entscheidet das SAVE THE NIGHT Advisory Board. Dem international besetzten Gremium gehören Kulturschaffende und Vertreter der Nachtkultur aus mehreren Städten an:

  • Alejandra Gómez Quintero von Monte Olimpa in Bogotá
  • Diana Alagić vom Tresor in Berlin
  • Jorge Nieto vom fabric in London
  • Stacy Lentz vom The Stonewall Inn und der Stonewall Inn Gives Back Initiative in New York

Die Auswahl soll sicherstellen, dass die eingereichten Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und hinsichtlich ihrer möglichen Wirkung auf die Nachtkultur bewertet werden.

Bewerbung bis zum 1. Dezember 2026 möglich

Mit dem SAVE THE NIGHT Fund unterstützt Jägermeister zum fünften Mal Projekte, die neue Wege für eine vielfältige, zugängliche und nachhaltige Nachtkultur aufzeigen. Die Kombination aus finanzieller Förderung und fachlicher Begleitung soll dazu beitragen, Ideen über die Konzeptphase hinaus in die Praxis zu bringen.

Interessierte können sich vom 21. Oktober bis zum 1. Dezember 2026 um 23:59 Uhr MEZ über die SAVE THE NIGHT Website bewerben. Weitere Informationen veröffentlicht die Initiative auch auf Instagram unter @savethenight_jagermeister.